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Sonntag, 01. Februar 2015

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News

Samstag 24. Januar 2015

amuse jeck

Mit rheinischen Gaumenfreuden begann gestern Abend die zweite Auflage von "Amuse jeck", dem Sitzungsformat der Bonner Stadtsoldaten im großen Saal des Maritim-Hotels. "Mer muss sich och jet jünne könne" hätte...[mehr]


Donnerstag 22. Januar 2015

Sternstraße strahlt in Rot-Weiß-Blau

In Beuel fladdere die Botze - und über der Sternstraße wieder bunte Stadtsoldaten- und Ehrengarde-Flaggen. Weiterlesen durch Klick auf das Bild.[mehr]


Dienstag 13. Januar 2015

"Bibo" Mayr spendet 20 000 Euro aus Quizsendung

Spendabel: Rolf "Bibo" Mayr, mit 2,22 Meter Körperlänge Deutschlands größter Mann, hat ein großes Herz für seine Bonner Stadtsoldaten. Von den 50 000 Euro, die er bei der RTL-Quizsendung "Die 2 - Gottschalk und...[mehr]


Bonner Stadtsoldaten-Corps

  • Feldpost extra

    Unser Prinzenpaar stellt sich vor

     

    Zum Download auf das Bild klicken

  • Orden der Session 2015

    Orden der Session 2015

Was ist das Bonner Stadtsoldaten-Corps?

Zum Vergrößern bitte klicken!
Bonner Stadtsoldaten-Corps

reussens Gloria verbunden mit der Operetten-Herrlichkeit, die uns die Garderegimenter früherer Zeiten vermitteln, das ist das Gefühl, das jeder empfindet, wenn er zum ersten Mal das Bonner Stadtsoldaten-Corps in Parade-Aufstellung erlebt. Glanzvolles Barock bestimmen Uniform und Ausstattung, rheinisches Temperament das Reglement der Kurkölner Traditionsgarden, deren eines der ältesten und prächtigsten, das Bonner Stadtsoldaten-Corps darstellt.

Und wie die alten Kölner Kurfürsten ihre Soldaten nicht nur für militärische Aufgaben verwandten, sondern auch zur Repräsentation, zum Vorzeigen benutzten, so ist es seit Anfang des 19. Jahrhunderts seine Tollität "der Held Karneval", der heute Prinz Karneval genannt wird, welcher von den farbigfröhlichen Garden geschützt und begleitet wird.

Alternative Text
Kurfürst Clemens August

Kurfürst Clemens August (1700-1761) hätte es sich bei all seiner Phantasie und Lebensfreude bestimmt niemals träumen lassen, daß sein Kurkölnisches Leibregiment als "Bonner Stadtsoldaten-Corps" weiter besteht. Wie die Verhältnisse im Jahre 1872, dem Gründungsjahr des heutigen Bonner Stadtsoldaten-Corps, lagen, zeigt uns ein Rückblick in die Geschichte der Rheinlande, in die Geschichte Preussens. Preussen und seine Verbündeten befinden sich im Kriegszustand mit Frankreich, dem Nachbarn im Westen. Die Wehrpflicht ruft die Männer zu den Fahnen, wenn auch das Verhältnis der Bonner Bevölkerung zum preussischen Militär mehr kühl als herzlich ist.

Der Spottvers:

"Rude Krage - nix em Mage!goldne Tresse - nix zo fresse!"  
("Rote Kragen - nichts im Magen!goldene Tressen - nichts zu fressen!")

Der Spottvers gibt Kunde, wie die Anwohner links und rechts des Rheins preussische Uniformen bewerteten.

Doch mit Ende des Krieges (1870 -1871) trat hier ein grundlegender Meinungsumschwung ein. Ein neues positives Nationalbewußtsein kam durch die Auflösung der Kleinstaaten auf. Veteranen-Vereine gründeten sich, und nun durften auch in der "fünften Jahreszeit" des Rheinländers, dem "Fastelovend", Uniformen nicht mehr fehlen.