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Ein richtig volles Haus auf der Hütte
Kurz nachdem am Freitagabend die Prunksitzung der KG Halt Pool in Friedrich-Wilhelms-Hütte begonnen hatte, war die Bühne mit Elferrat, Dreigestirn und den Bonner Stadtsoldaten so gefüllt, dass eigentlich zwei Podien hätten da...[mehr]
Stühle für den neuen Aufenthaltsraum
Stadtsoldaten spenden Möbel für die Arbeit der Leukämie-Initiative in der Bonner Uniklinik. BONN.(ga) Im Klinikalltag brauchen die krebskranken Patienten einen Raum zum Sitzen und Verweilen, um Erfahrungen auszutauschen, Trost ...[mehr]
Ehrengarde zeichnet Corpsführer der Stadtsoldaten aus
Traditionell hast das Cadettencorps der Ehrengarde der Stadt Bonn die Auszeichnung "Nr. 1 der Cadetten" verliehen. Diesmal wurde der Kadettencorpsführer der Bonner Stadtsoldaten, Wolfgang Orth, mit dem höchsten Orden...[mehr]
Was ist das Bonner Stadtsoldaten-Corps?
reussens Gloria verbunden mit der Operetten-Herrlichkeit, die uns die Garderegimenter früherer Zeiten vermitteln, das ist das Gefühl, das jeder empfindet, wenn er zum ersten Mal das Bonner Stadtsoldaten-Corps in Parade-Aufstellung erlebt. Glanzvolles Barock bestimmen Uniform und Ausstattung, rheinisches Temperament das Reglement der Kurkölner Traditionsgarden, deren eines der ältesten und prächtigsten, das Bonner Stadtsoldaten-Corps darstellt.
Und wie die alten Kölner Kurfürsten ihre Soldaten nicht nur für militärische Aufgaben verwandten, sondern auch zur Repräsentation, zum Vorzeigen benutzten, so ist es seit Anfang des 19. Jahrhunderts seine Tollität "der Held Karneval", der heute Prinz Karneval genannt wird, welcher von den farbigfröhlichen Garden geschützt und begleitet wird.

- Kurfürst Clemens August
Kurfürst Clemens August (1700-1761) hätte es sich bei all seiner Phantasie und Lebensfreude bestimmt niemals träumen lassen, daß sein Kurkölnisches Leibregiment als "Bonner Stadtsoldaten-Corps" weiter besteht. Wie die Verhältnisse im Jahre 1872, dem Gründungsjahr des heutigen Bonner Stadtsoldaten-Corps, lagen, zeigt uns ein Rückblick in die Geschichte der Rheinlande, in die Geschichte Preussens. Preussen und seine Verbündeten befinden sich im Kriegszustand mit Frankreich, dem Nachbarn im Westen. Die Wehrpflicht ruft die Männer zu den Fahnen, wenn auch das Verhältnis der Bonner Bevölkerung zum preussischen Militär mehr kühl als herzlich ist.
Der Spottvers:
"Rude Krage - nix em Mage!goldne Tresse - nix zo fresse!"
("Rote Kragen - nichts im Magen!goldene Tressen - nichts zu fressen!")
Der Spottvers gibt Kunde, wie die Anwohner links und rechts des Rheins preussische Uniformen bewerteten.
Doch mit Ende des Krieges (1870 -1871) trat hier ein grundlegender Meinungsumschwung ein. Ein neues positives Nationalbewußtsein kam durch die Auflösung der Kleinstaaten auf. Veteranen-Vereine gründeten sich, und nun durften auch in der "fünften Jahreszeit" des Rheinländers, dem "Fastelovend", Uniformen nicht mehr fehlen.








